Ratgeber · Status
Uptime und Downtime verständlich messen
Uptime klingt einfach, wird aber schnell ungenau, wenn Prüfziele, Intervalle und Downtime-Regeln nicht sauber definiert sind.
Uptime beschreibt den Anteil erfolgreicher Prüfungen in einem Zeitraum. Downtime ist ein zusammenhängender Zeitraum, in dem ein Prüfziel nicht erreichbar ist oder kritisch fehlschlägt. Entscheidend ist, dass Statuslogik, Zeitfenster und Ziel-URLs transparent bleiben.
Uptime richtig lesen
Eine 24h-Uptime zeigt den aktuellen Tageszustand, ist aber kein Ersatz für längere SLA- oder Monatsauswertungen. Sie eignet sich gut für ein Dashboard.
- 24h für aktuelle Lage
- 7 Tage für Stabilität
- 30 Tage für Trend
- je Ziel getrennt auswerten
Wann eine Downtime beginnt
Eine Downtime sollte beginnen, wenn ein Ziel down, tls_error oder config_error meldet. Sie endet erst, wenn ein späterer Check wieder ok ist.
- Startzeit
- Endzeit
- Dauer
- letzter Fehler
- betroffenes Ziel
Wie Statusfarben helfen
Farben müssen schnell verständlich bleiben: Grün für ok, Gelb für Warnung, Rot für Ausfall und Grau für unbekannt. Dazu gehört immer ein Textlabel.
- ok
- warning
- down
- tls_error
- unknown
Was das im Alltag bringt
OpsCockpit soll Arbeit bündeln, Wege verkürzen und Teams schneller zeigen, welche Website gerade Aufmerksamkeit braucht.
| Bereich | Nutzen |
|---|---|
| Überblick | Uptime beschreibt den Anteil erfolgreicher Prüfungen in einem Zeitraum. Downtime ist ein zusammenhängender Zeitraum, in dem ein Prüfziel nicht erreichbar ist oder kritisch fehlschlägt. Entscheidend ist, dass Statuslogik, Zeitfenster und Ziel-URLs transparent bleiben. |
| Arbeitsweise | Relevante Bereiche sichtbar machen und unnötige Detailansichten vermeiden. |
| Nächster Schritt | OpsCockpit öffnen |
Checkliste
- Status je URL
- Downtime öffnen und schließen
- Uptime-Zeitfenster
- Antwortzeit zeigen
- TLS-Ablaufdatum prüfen
Häufige Fragen
Ist eine 100%-Uptime garantiert erreichbar?
Nein. Monitoring misst Zustände. Es garantiert keine Verfügbarkeit und ersetzt keine fachliche Betriebsprüfung.
Warum können einzelne Checks fehlschlagen?
Netzwerkprobleme, Timeouts, DNS, TLS-Fehler oder kurzfristige Serverlast können einzelne Prüfungen beeinflussen.
Soll jede Unterseite überwacht werden?
Nein. Überwache repräsentative und kritische Ziele, nicht jede einzelne URL.